Mit 14 Tagen sehen Sie Jordan von Norden nach Süden ohne Eile: Amman, Jerash, Ajloun, Totes Meer, Königsstraße mit Kerak und Dana, zwei Nächte Petra, Wadi Rum und zum Schluss Aqaba am Roten Meer. Der Plan lässt Puffertage für Wetter, Wanderungen und lange Fahrten.
Zwei Wochen sind die Zeit, in der Jordanien als Land erlebbar wird und nicht nur als Abfolge von Sehenswürdigkeiten. Sie können in Dana wandern, am Toten Meer ausruhen, den Norden mit seinen Römerstädten besuchen und in der Wüste übernachten, ohne jeden Tag auf die Uhr zu schauen. Die Strecken bleiben kurz, die Orte liegen nah beieinander.

Diese Seite liefert einen Tag-für-Tag-Plan mit Fahrzeiten, Alternativen und Hinweisen zur Reihenfolge. Für kürzere Reisen gibt es die Pläne Jordanien in 7 Tagen und Jordanien in 10 Tagen.
Wie sieht die Route für 14 Tage aus?
Die Route folgt einem Bogen: Sie beginnen im Norden, fahren am Toten Meer entlang nach Süden, nehmen die Königsstraße bis Petra und enden am Roten Meer. So vermeiden Sie Doppelfahrten und kommen am letzten Tag nah an Aqaba, wo ein Flug oder eine Rückfahrt nach Amman möglich ist.
- Tag 1: Ankunft in Amman, Eingewöhnung, Spaziergang.
- Tag 2: Amman mit Zitadelle, Römischem Theater, Altstadt und Museen.
- Tag 3: Jerash und Ajloun, Römerstadt und Kreuzritterburg.
- Tag 4: Umm Qais und Jordantal, dann Fahrt zum Toten Meer.
- Tag 5: Totes Meer, Baden, Entspannung, optional Hammamat Ma’in.
- Tag 6: Madaba, Berg Nebo, Mosaike, Weiterfahrt auf der Königsstraße bis Kerak.
- Tag 7: Kerak, Aussicht ins Wadi Mujib, Fahrt nach Dana.
- Tag 8: Wanderung im Dana-Biosphärenreservat, Übernachtung im Reservat oder in Feynan.
- Tag 9: Shobak, Little Petra, Ankunft in Wadi Musa.
- Tag 10: Petra, ganztägig.
- Tag 11: Petra mit Kloster oder Opferplatz, Abend Petra by Night.
- Tag 12: Fahrt ins Wadi Rum, Jeeptour, Camp.
- Tag 13: Wadi Rum, Fahrt nach Aqaba, Rotes Meer.
- Tag 14: Aqaba, Schnorcheln oder Tauchen, Abreise.
Wie viel fahre ich pro Tag?
Die längsten Etappen sind Dana nach Petra mit etwa anderthalb Stunden, Petra nach Wadi Rum mit anderthalb Stunden und Wadi Rum nach Aqaba mit rund einer Stunde. Am Toten Meer entlang sind die Strecken überschaubar. Der Tag der Ankunft und der Tag des Abflugs sind frei. So bleibt jeden Tag Zeit für zwei oder drei Stationen, ohne dass Sie im Auto leben.
Fahrten über Land sollten Sie tagsüber planen, weil Straßen außerhalb der Städte schlecht beleuchtet sind. Wer ohne Mietwagen reist, kann Fahrer oder Transfers einsetzen. Hinweise dazu enthält die Seite zu Bus, Taxi und Fahrdienste.
Welche Stationen im Norden sind sinnvoll?
Der Norden zeigt ein anderes Jordanien als der Süden: grüne Hügel, Olivenhaine und römische Städte. Jerash gehört zu den besterhaltenen römischen Städten des Nahen Ostens und lässt sich gut mit der Burg von Ajloun verbinden. Umm Qais liegt im äußersten Nordwesten mit Blick auf den See Genezareth und die Golanhöhen. Das Jordantal ist die tiefstgelegene Region der Reise und führt Sie zum Toten Meer.
Planen Sie für den Norden einen bis zwei Tage ein. Wer Zeit sparen muss, lässt Umm Qais aus. Ein Besuch in Amman vor dem Norden hilft, sich einzugewöhnen.
Wie lege ich die Tage am Toten Meer und auf der Königsstraße?
Das Tote Meer ist ein ruhiger Platz zum Ausruhen, bevor die anspruchsvolleren Tage beginnen. Ein Tag zum Baden und für Spa reicht; wer mehr Zeit mitbringt, besucht die heißen Quellen von Hammamat Ma’in. Anschließend folgt die Königsstraße, die älteste Verbindung des Landes. Sie führt über Madaba mit seinen Mosaiken, Berg Nebo mit Blick über das Jordantal, Kerak mit seiner Kreuzritterburg und Dana mit dem gleichnamigen Reservat. Mehr zur Route steht auf der Seite zur Königsstraße.
Wer wandern möchte, nutzt den Tag in Dana. Das Reservat bietet Wege mit Aussicht, die bis nach Feynan in der Wüste führen. Wichtig sind Wasser, Sonnenschutz und festes Schuhwerk. Die Wanderungen sind auf der Seite zum Dana-Biosphärenreservat beschrieben.
Wie sieht ein Tag in Dana aus?
Dana liegt hoch am Rand des Berglandes, mit Blick in ein tiefes Tal. Das Dorf besteht aus Steinhäusern, die sich an den Hang schmiegen. Am Morgen wandern Sie los, zum Beispiel auf einem der markierten Wege, die ins Tal führen. Die Landschaft wechselt von Wacholderbäumen über Felsen zu Wüste. Wer die ganze Strecke bis Feynan geht, benötigt einen ganzen Tag und einen Guide; Kürzere Runden führen zu Aussichtspunkten und zurück.
Am Abend sitzen Sie vor dem Gästehaus, trinken Tee und beobachten den Sonnenuntergang über dem Tal. Die Nächte in der Höhe sind kühl, im Winter kalt. Die Stille ist ein Gegenpol zu den belebten Orten der Reise und gehört für viele zu den schönsten Tagen. Planen Sie sie ein, auch wenn die Zeit knapp wird.
Wie viele Tage brauche ich für Petra und Wadi Rum?
Petra verdient zwei volle Tage. Am ersten gehen Sie den klassischen Rundweg, am zweiten wählen Sie einen Höhenweg oder besuchen Little Petra. Das Wadi Rum braucht eine Nacht im Camp, besser zwei, wenn Sie wandern oder Kamel reiten möchten. Mehr zu Petra auf der Seite Petra, mehr zur Wüste auf der Seite Wadi Rum.
Verlängern Sie lieber die Aufenthalte als die Fahrstrecken. Wer einen Tag in der Wüste zusätzlich bleibt, hat mehr davon als jemand, der drei weitere Orte besucht.
Was kann ich in Aqaba am Ende der Reise tun?
Aqaba am Roten Meer ist der Ausklang. Sie können schnorcheln, tauchen, am Strand liegen oder mit dem Boot hinausfahren. Die Korallenriffe liegen direkt vor der Küste, und das Wasser ist das ganze Jahr über warm. Nach den Tagen in Wüste und Bergen ist ein Tag am Meer eine willkommene Pause. Mehr dazu auf der Seite zu Aqaba.
Von Aqaba aus fahren Sie nach Amman zurück oder fliegen, falls Ihr Flug dort startet. Planen Sie für den Rückweg nach Amman rund vier Stunden und einen Puffer ein.
Wo übernachte ich und was kostet die Reise?
Die Unterkünfte reichen von einfachen Pensionen bis zu guten Hotels. In Amman, Petra und Aqaba gibt es viele Möglichkeiten, in Dana und Feynan wenige, aber charaktervolle Häuser. Im Wadi Rum übernachten Sie im Camp. Die Kosten hängen von Standard, Verkehrsmittel und Saison ab. Eine Übersicht zu den Preisen enthält die Seite zu den Kosten.
Der Jordan Pass lohnt sich bei zwei Wochen fast immer, weil Sie viele Eintritte nutzen: Jerash, Petra, Kerak, Shobak, Wadi Rum und weitere. Die Einzelheiten stehen auf der Seite zu Visum und Jordan Pass. Planen Sie einen Teil des Budgets für Trinkgelder, Fahrer und Aktivitäten wie Tauchen oder Kamelritte ein.
Welche Varianten gibt es für zwei Wochen?
Wer lieber wandert, ersetzt den Norden durch zusätzliche Tage in Dana und im Wadi Mujib, wo Sie Wasserwanderungen machen können. Wer sich für Tauchen interessiert, verlängert Aqaba und lässt das Tote Meer aus. Wer Kultur sucht, fügt die Wüstenschlösser und Umm ar-Rasas hinzu. Es gibt keine falsche Route, solange Sie Fahrzeiten und Erholung bedenken. Wichtig ist, dass Sie die Reihenfolge an Ihre Flüge anpassen: Landen Sie spät am Abend in Amman, verschieben Sie den ersten Besichtigungstag. Fliegen Sie früh am Morgen ab, übernachten Sie die letzte Nacht in der Nähe des Flughafens statt in Aqaba.
Familien reduzieren die Anzahl der Wechsel, bleiben länger an wenigen Orten und wählen Unterkünfte mit Pool. Für Reisende im Winter ersetzen Sie Wadi Mujib und Wüstenübernachtungen durch Tage am Roten Meer. Die Jahreszeiten im Überblick liefert die Seite zur Reisezeit.
Was muss ich für zwei Wochen einpacken?
Zwei Wochen heißen unterschiedliche Klimazonen: Am Toten Meer und in Aqaba ist es warm, in Amman, Dana und Petra wird es nachts kühl, in der Wüste im Winter sogar kalt. Packen Sie nach dem Zwiebelprinzip: leichte lange Kleidung, ein warmer Pullover, eine Windjacke, feste Schuhe, Badekleidung und Sonnenschutz. Für Moscheen und Dörfer sind bedeckte Schultern und Knie angemessen. Waschen lässt sich fast überall, sodass ein kleiner Koffer genügt. Eine Liste finden Sie auf der Seite zur Packliste für Jordanien.
Wie viele Puffertage sollte ich einplanen?
Mindestens einen. Wetter, Müdigkeit, Sperrungen oder spontane Wünsche brauchen Raum. Der Puffer kann ein freier Tag am Toten Meer sein, ein zweiter Tag in Dana oder ein langsamer Morgen in Petra. Wer jeden Tag voll plant, gerät schnell unter Druck.
Sicher unterwegs Das Auswärtige Amt rät (Stand Oktober 2026) dringend ab von Reisen in das syrisch-jordanische Grenzgebiet, den Nordosten und die Grenzregion zum Irak; von nicht notwendigen Reisen in die übrigen Landesteile wird abgeraten. Planen Sie Landfahrten tagsüber, prüfen Sie vor Wanderungen das Wetter und halten Sie sich an Sperrungen. Mehr dazu auf der Seite zur aktuellen Sicherheitslage.
Häufige Fragen zu Jordanien in 14 Tagen
Wie viele Nächte brauche ich in Petra?
Zwei. So haben Sie einen vollen Tag für den klassischen Rundgang und einen für Kloster, Opferplatz oder Little Petra.
Ist die Route mit dem Mietwagen machbar?
Ja. Die Strecken sind kurz, die Straßen gut. Planen Sie Fahrten am Tag und rechnen Sie mit Verkehr in Amman.
Welche Jahreszeit eignet sich?
Frühling und Herbst sind ideal. Im Sommer ist es im Süden heiß, im Winter kühl und regnerisch.
Kann ich die Reihenfolge umdrehen?
Ja. Wer in Aqaba landet, fährt die Route in umgekehrter Richtung. Beachten Sie, dass Rückflug und Anreise dann am anderen Ende liegen.
Zwei Wochen erlauben ein ausgewogenes Bild von Jordanien. Weitere Pläne finden Sie im Bereich Rundreisen.