Die wichtigsten Bausteine der Jordanien-Planung sind Visum und Jordan Pass, die beste Reisezeit, die Anreise über Amman oder Aqaba und die aktuelle Sicherheitslage. Jordanien ist kompakt, gut erschlossen und mit dem Jordan Pass günstig zu bereisen – wer diese Punkte vorab klärt, reist entspannt und ohne böse Überraschungen.
Eine gute Vorbereitung macht die Jordanien-Reise leichter und günstiger. In diesem Bereich bündeln wir die praktischen Ratgeber rund um Einreise, Kosten, Klima und Sicherheit. Für die Streckenplanung selbst hilft zusätzlich unser Rundreisen-Überblick, für die Ziele die Höhepunkte-Übersicht.
Was muss ich vor einer Jordanien-Reise klären?
- Visum & Jordan Pass – wie Sie am günstigsten einreisen und mit dem Jordan Pass Visum plus über 40 Eintritte bündeln.
- Beste Reisezeit – Monat für Monat und Region für Region, wann Petra, Wüste und Rotes Meer am schönsten sind.
- Anreise & Flüge – über die Flughäfen Amman und Aqaba sowie die Landgrenzen.
- Sicherheit & aktuelle Lage – ehrliche Einordnung der aktuellen Hinweise des Auswärtigen Amts.
Wie teuer ist eine Reise nach Jordanien?
Jordanien ist kein Billigreiseland: Eintritte (besonders Petra) und Wüstencamps sind vergleichsweise hochpreisig, dafür sind Distanzen und Fahrtkosten überschaubar. Der größte Hebel zum Sparen ist der Jordan Pass, der Visum und die wichtigsten Eintritte zusammenfasst. Wer selbst fährt, kalkuliert Mietwagen, Sprit, Unterkünfte und Verpflegung; Gruppenreisen bündeln diese Posten in einem Paketpreis. Realistische Größenordnungen nennt der Rundreisen-Ratgeber.
Wie reise ich in Jordanien herum?
Das Land lässt sich gut mit Mietwagen erkunden – die Hauptstrecken sind ausgebaut und beschildert, die Distanzen kurz. Alternativ verbinden Fernbusse (z. B. JETT) die großen Städte, und für die Höhepunkte im Süden greifen viele auf organisierte Touren zurück. In der Wüste Wadi Rum sind Sie ohnehin auf einheimische Guides angewiesen. Innerorts in Amman sind Taxis und Fahrdienst-Apps praktisch.
Was sollte ich vor Ort wissen?
Bezahlt wird mit dem Jordanischen Dinar (JOD); Kartenzahlung ist in Städten verbreitet, für Trinkgelder und kleine Beträge ist Bargeld praktisch. Freitag ist Wochenend- und Ruhetag. In konservativen Regionen empfiehlt sich zurückhaltende Kleidung. Leitungswasser sollte nicht getrunken werden. Die Menschen gelten als ausgesprochen gastfreundlich – ein paar Worte Arabisch werden herzlich aufgenommen, Englisch ist im Tourismus weit verbreitet.
Wo übernachtet man in Jordanien?
Die meisten Reisenden übernachten in Hotels: In Amman, Wadi Musa bei Petra, Aqaba und am Toten Meer gibt es alle Kategorien vom einfachen Stadthotel bis zum Resort. Lagen und Preisklassen vergleicht der Ratgeber Hotels in Jordanien. Ferienwohnungen und Ferienhäuser finden Sie vor allem in Amman und Aqaba, das Angebot ist aber deutlich kleiner als in Europa; worauf es dabei ankommt, steht im Beitrag zur Ferienwohnung in Jordanien. In der Wüste Wadi Rum schlafen Sie im Beduinen- oder Wüstencamp – mehr dazu unter Camping und Wüstencamps.
Welche Uhrzeit gilt in Jordanien, und was ist beim Zoll zu beachten?
Jordanien hat im Oktober 2022 die Zeitumstellung abgeschafft und bleibt ganzjährig bei UTC+3. Im deutschen Winter ist es dort zwei Stunden später als in Deutschland, während der europäischen Sommerzeit eine Stunde. Beim Zoll nennt das Auswärtige Amt als zollfreie Mengen unter anderem 1 Liter Alkohol, 200 Zigaretten und 200 g Tabak; die Einfuhr von Drohnen, Funkgeräten und Waffen ist verboten. Für Medikamente, die unter das Betäubungsmittelrecht fallen, sollten Sie eine ärztliche Bescheinigung auf Englisch dabeihaben. Wie das Land zwischen Jordangraben, Bergland und Wüste aufgebaut ist, beschreibt die Seite zur Geographie Jordaniens.
Häufige Fragen zur Reiseplanung
Welche Zeitverschiebung gibt es zwischen Deutschland und Jordanien?
Jordanien gilt seit Oktober 2022 ganzjährig UTC+3. Im Winter ist es dort zwei Stunden später als in Deutschland, im Sommer eine Stunde. Eine Zeitumstellung gibt es in Jordanien nicht mehr.
Was ist bei der Jordanien-Planung am wichtigsten?
Drei Dinge: die aktuelle Sicherheitslage prüfen, den Jordan Pass für Visum und Eintritte einplanen und die Reisezeit passend wählen (Frühling oder Herbst). Damit sind die größten Weichen gestellt.
Wie viel Bargeld brauche ich in Jordanien?
In Städten wird oft mit Karte bezahlt, doch für Trinkgelder, Taxis, kleine Läden und die Wüstencamps ist Bargeld in Jordanischen Dinar sinnvoll. Geldautomaten gibt es in allen größeren Orten.
Braucht man in Jordanien einen Mietwagen?
Nötig ist er nicht, aber praktisch: Selbstfahrer sind flexibel, die Straßen sind gut. Alternativ gibt es Fernbusse zwischen den Städten und organisierte Touren zu den Höhepunkten im Süden.