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Naturreservate in Jordanien: Die zehn RSCN-Schutzgebiete im Überblick

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Die Royal Society for the Conservation of Nature (RSCN) betreut in Jordanien zehn Naturreservate: Eichen- und Kiefernwälder im Norden, Canyons und Wadis am Jordangraben, Feuchtgebiete und Wüstenreservate im Osten. Diese Seite ordnet Dana, Mujib, Azraq, Ajloun, Shaumari, Dibeen, Fifa, Yarmouk, Burqu und Dahek nach Lage und Lebensraum.

Jordanien wird oft auf Petra, Wadi Rum und das Tote Meer reduziert. Dabei liegen auf kurzer Strecke Eichenwälder mit Frühlingsblumen, Canyons mit ganzjährig fließendem Wasser, Oasen mit Zugvögeln und schwarze Steinwüsten. Viele dieser Landschaften stehen unter dem Schutz von Naturreservaten, die die Königliche Gesellschaft zum Schutz der Natur (RSCN) verwaltet.

Hügelland mit Eichen- und Kiefernwald im Norden Jordaniens in einem Naturreservat

Dieser Überblick stellt alle zehn Gebiete der RSCN-Reserveliste vor, jeweils mit Lage, Größe, Lebensräumen und typischen Tieren und Pflanzen. Für die großen Reservate gibt es eigene Seiten, zum Beispiel zum Dana-Biosphärenreservat und zum Wadi Mujib. Die Übersicht über alle Aktivitäten finden Sie auf der Seite Aktiv und Natur.

Was sind die Naturreservate in Jordanien?

Die RSCN ist eine Naturschutzorganisation, die ein landesweites Netz von Schutzgebieten aufgebaut hat. Zehn dieser Gebiete führt ihre Reserveliste auf. Sie decken ganz unterschiedliche Lebensräume ab: Mittelmeerwald im Norden, die Steilhänge zum Jordangraben, Salzflächen und Oasen, Kiesebenen und Basaltfelder in der Ostwüste.

Die Idee, einen Teil der Landesfläche unter Schutz zu stellen, reicht in die 1970er-Jahre zurück. Damals entstand im Auftrag der RSCN die erste Studie zu Naturreservaten in Jordanien. Sie empfahl, vier Prozent der Landesfläche zu schützen, und schlug zwölf Gebiete vor, die zusammen die verschiedenen Ökosysteme des Landes abdecken. Aus diesem Plan wuchs das heutige Netz.

Früh gegründet wurden Shaumari, wo 1975 die ersten Zäune für ein Wildschutzgebiet entstanden, sowie Ajloun und Mujib, beide 1987 eingerichtet. Dana folgte 1989, Dibeen 2004, Yarmouk 2010 und Fifa 2011. Burqu und Dahek wurden 2018 gegründet. Wer die Reservate nach Region ordnet, erhält drei Gruppen: die Wälder im Norden, die Reservate am Jordangraben und die Wüstenreservate im Osten.

Welche Reservate liegen im grünen Norden?

Der Norden Jordaniens ist der waldreichste Teil des Landes. Drei Reservate schützen hier Waldtypen, die sonst kaum noch zusammenhängend vorkommen.

Das Reservat Ajloun liegt in den nördlichen Bergen und wurde 1987 eingerichtet, um ein typisches Beispiel der immergrünen Eichenwälder der Mittelmeerregion zu bewahren. Naturwälder machen weniger als ein Prozent der Landesfläche Jordaniens aus, deshalb haben solche Bestände große Bedeutung. Das Gelände besteht aus Bergland mit Wadis. Vorherrschend ist die Kermes-Eiche, dazu kommen die Palästina-Pistazie und der Östliche Erdbeerbaum. Im Unterwuchs wachsen Sträucher und Kräuter, die Menschen der Umgebung traditionell als Brennstoff, Nahrung und Heilmittel nutzten.

Im Frühjahr blühen hier Purpur-Iris, die Nazareth-Iris, Orchideen wie das Anatolische Knabenkraut und rote Tulpen. Zu den Tieren zählen Steinmarder, Rotfuchs und Wildschwein. Das Reservat wurde 2000 als Important Bird Area ausgewiesen und 2025 in das UNESCO-Programm Man and the Biosphere aufgenommen. Zusätzlich führte die RSCN das Rehwild wieder ein: Tiere aus der Nachzucht wurden schrittweise im Reservat freigelassen. Mehr zum Besuch lesen Sie auf der Seite zum Ajloun-Waldreservat.

Das Reservat Dibeen im Gouvernement Jerash wurde 2004 eingerichtet und umfasst rund 8,5 Quadratkilometer. Hier herrscht die Aleppo-Kiefer. Die Bestände bilden den südöstlichen Rand des natürlichen Verbreitungsgebiets dieser Baumart weltweit, und das gibt dem Gebiet eine besondere wissenschaftliche Bedeutung. Der jährliche Niederschlag liegt zwischen 400 und 900 Millimetern und fällt überwiegend im Winter.

Die Hänge bestehen aus Kalk und kreidigem Kalkstein. Drei Pflanzengemeinschaften lassen sich unterscheiden: der Kiefernwald, der den größten Teil bedeckt, mit Östlichem Erdbeerbaum und Palästina-Pistazie, dazu zahlreichen Orchideen; der Wald aus immergrünen Eichen im Westen über etwa 700 Metern Höhe auf roten Böden; und der kleinste Bestand aus Laubeichen unterhalb von rund 500 Metern. Registriert wurden 517 Pflanzenarten, darunter zehn, die nur in Jordanien vorkommen. Steinmarder und Persisches Eichhörnchen leben im Wald. Die Seite zum Dibeen-Wald beschreibt Wege und Anreise.

Hügelland mit Eichen- und Kiefernwald und blühenden Frühlingswiesen im Norden Jordaniens

Das Reservat Yarmouk liegt im Nordwesten des Landes und wurde am 6. Januar 2010 per Beschluss des Ministerrats zum Naturreservat erklärt. Es umfasst rund 20,6 Quadratkilometer. Das Gelände steigt auf etwa 500 Meter über dem Meer und fällt in manchen Tälern bis auf rund 100 Meter unter den Meeresspiegel ab. Die Hänge tragen vor allem Laubeichenwald. Die Laubeiche ist der Nationalbaum Jordaniens. Die Täler entwässern zum Yarmuk, die meisten führen nur zeitweise Wasser, nur das Wadi Shaq al-Bared fließt nahezu dauernd.

Vier Vegetationstypen kommen vor, darunter Laubeichenwald, Wasservegetation und Steppe. Erfasst wurden etwa 546 Pflanzenarten aus 72 Familien. Dazu gehören Purpur-Iris, Tulpen und das Schmetterlings-Knabenkraut. Unter den Säugetieren sind Steinmarder, Klippschliefer, Rohrkatze und Goldschakal. Bei den Vögeln sind 157 Arten dokumentiert, das entspricht rund 35,7 Prozent der in Jordanien erfassten Vogelarten. Yarmouk liegt zudem am Zugweg durch das Jordantal, der Asien, Europa und Afrika verbindet. Den Norden des Landes erreichen Sie über Umm Qais; Städte und Regionen stellt die Seite Städte und Regionen vor.

Welche Reservate liegen am Jordangraben und am Toten Meer?

Am Abbruch des Hochlands zum Jordangraben liegen drei Reservate, die einen enormen Höhenunterschied überbrücken.

Das Dana-Biosphärenreservat wurde 1989 eingerichtet und 1998 von der UNESCO als Biosphärenreservat anerkannt. Es umfasst rund 292 Quadratkilometer und reicht vom Qadesiyya-Plateau auf etwa 1.500 Metern hinunter in die Ebene des Wadi Araba. Das Gestein wechselt zwischen Kalkstein, Sandstein und Granit, tiefe Wadis zerschneiden die Berge. In Dana treffen die mediterrane, die irano-turanische und die sudanische Region zusammen. Deshalb wachsen hier Wacholderwald, immergrüne Eichen, Akazienhaine und Wüstenvegetation nebeneinander, dazu die letzten verbliebenen natürlichen Zypressenbestände.

Mehr als 891 Pflanzenarten sind erfasst, etwa ein Drittel der Flora Jordaniens. Drei Arten tragen Dana im wissenschaftlichen Namen: Silene danaensis, Rubia danaensis und Micromeria danaensis. Bei den Tieren sind 250 Vogelarten verzeichnet, rund die Hälfte der Vogelwelt des Landes, dazu 39 Säugetierarten und 44 Reptilienarten. Zu den Säugetieren zählen Nubischer Steinbock, Karakal, Blanford-Fuchs, Streifenhyäne und Berggazelle. Für Dana entstand 1994 der erste Managementplan eines Schutzgebiets in Jordanien, mit Zonen, die Naturschutz und die Entwicklung der Dörfer in Einklang bringen. Den Abstieg ins Wüstental beschreibt die Seite Wadi Feynan.

Das Mujib-Biosphärenreservat liegt am Ostufer des Toten Meeres. Es umfasst rund 212 Quadratkilometer und erstreckt sich etwa 24 Kilometer an der Küste entlang. Die Höhe reicht von 402 Metern unter dem Meeresspiegel bis auf etwa 800 Meter über dem Meer. Drei große Wasserläufe prägen das Gebiet: Wadi Mujib, Wadi Hidan und Wadi Zarqa Ma’in, dazu kommen ganzjährig wasserführende Seitentäler wie Wadi Attoun, Wadi Abu Retama und Wadi Shegeig.

Das Reservat vereint zwei biogeographische Zonen, die irano-turanische und die sudanische, und fünf Vegetationstypen: Steppe, Mittelmeer, Salz, Tropen und Wasser. Es ist als Feuchtgebiet von internationaler Bedeutung und als wichtiges Vogelgebiet anerkannt. Zugvögel wie Weißstorch, Schwarzstorch, Bussarde, Wespenbussard und Kurzfangsperber rasten hier. Zu den Säugetieren gehören Nubischer Steinbock, Klippschliefer und Dachs. Wanderungen im Canyon beschreibt die Seite zum Wadi Mujib, die Küste behandelt Totes Meer.

Das Reservat Fifa liegt im Südwesten des Landes am Südende des Toten Meeres, rund 140 Kilometer südlich von Amman, im Gouvernement Karak. Im Westen bildet die Grenze zum Westjordanland seine Begrenzung. Seit 2011 steht das Gebiet unter Schutz, und sein tiefster Punkt liegt bei rund 420 Metern unter dem Meeresspiegel. Hier gedeihen Salzpflanzen und tropisch geprägte Vegetation als bewachsener Streifen inmitten der Wüste.

Erfasst sind 127 Pflanzenarten, 17 Säugetierarten, darunter Karakal, Hyäne und Wolf, vier Reptilienarten und 117 Vogelarten. Das Reservat liegt am Zugweg durch das Jordantal und bietet Zugvögeln Rast- und Futterplätze. Der Nubische Nachtschwalb brütet hier in großer Zahl, auch der Toten-Meer-Sperling ist verzeichnet.

Flacher Wüstentümpel mit Schilf, Tamarisken und Wasservögeln in einem Feuchtgebiet in Jordanien

Welche Reservate liegen in der Ostwüste?

Der Osten Jordaniens gehört zur Wüste, die mehr als 70 Prozent der Landesfläche einnimmt. Vier Reservate schützen hier ganz verschiedene Lebensräume.

Das Reservat Azraq liegt in der Mitte der Ostwüste zwischen Kalksteinwüste im Westen und Basaltwüste im Osten, rund 115 Kilometer von Amman entfernt. Benannt ist es nach der Oase Azraq mit ihren Teichen und Feuchtgebieten. Es umfasst rund 74 Quadratkilometer. Hier lebt der Azraq-Killifisch, eine Fischart, die nur in Jordanien vorkommt. Das Reservat hat 329 Vogelarten, nahezu zwei Drittel der in Jordanien verzeichneten Vögel, dazu mehr als 216 Pflanzenarten, über 163 Wirbellose und 15 Libellenarten. Mehr zum Besuch lesen Sie auf der Seite Azraq-Feuchtgebiet.

Das Reservat Shaumari war das erste Wildschutzgebiet Jordaniens und das erste Musterreservat im trockenen Wüstenklima. Es umfasst 21 Quadratkilometer. Etwa 60 Prozent der Fläche sind Wüstenwadis, rund 35 Prozent Hammada, also Steinwüste mit einer Schicht aus schwarzem Feuerstein. Das Wadi Shaumari durchzieht das Gelände. Erfasst sind mehr als 193 Pflanzenarten, darunter Wermut, Salzstrauch und Zwergginster. Sechs Raubtierarten leben hier, unter ihnen Rotfuchs, Schakal, Wolf, Streifenhyäne und Karakal, bei den Vögeln etwa Kaiseradler, Steppenweihe, Wüstenläufer-Lerche und Steinschmätzer.

Die Geschichte des Reservats ist die der Arabischen Oryx. 1978 erhielt die RSCN acht Oryx-Antilopen aus dem Zoo von San Diego und brachte sie in vorbereitete Zuchtgehege. 1983 wurden 31 Oryx aus der Gefangenschaft in den Lebensraum im Reservat entlassen. In Shaumari gibt es außerdem Gehege für Strauße, Gazellen und Persische Wildesel. Weiteres steht auf der Seite zum Shaumari-Reservat.

Das Reservat Burqu liegt im Nordosten der Badia im Gouvernement Mafraq, etwa 200 Kilometer östlich von Amman und rund 12 Kilometer von der syrischen Grenze entfernt, nördlich der internationalen Straße zwischen Amman und Bagdad. Es umfasst gut 900 Quadratkilometer und wurde 2018 gegründet. Schon die Studie der 1970er-Jahre führte Burqu unter den Gebieten auf, die ein einzigartiges Ökosystem vertreten. Zugvögel rasten hier auf ihrem Weg durch den Nordosten der Wüste, und das Reservat schützt Bodentypen, die in den übrigen Reservaten nicht vertreten sind.

Das Reservat Dahek liegt ebenfalls in der nordöstlichen Badia, im Gouvernement Zarqa, nahe dem Grenzübergang Omari und rund 110 Kilometer östlich von Amman. Es umfasst etwa 265 Quadratkilometer, wurde 2018 gegründet und liegt im Trockenklima mit 70 bis 100 Millimetern Jahresniederschlag, der als Gewitterregen und Sturzflut fällt. Die Sommertemperaturen können 45 Grad überschreiten. Die Landschaft kombiniert Sanddünen, schlammige und sandige Wadis, offene Ebenen, weiße Kalkhügel und schwarze Basaltflächen der Harrat-Vulkanfelder.

Der Boden bewahrt Spuren eines Meeres, das vor mehr als 55 Millionen Jahren die Gegend bedeckte, als sie unter dem Tethys-Ozean lag. Haifischzähne und Muschelreste wurden im ganzen Reservat gefunden. In den Wadis stehen alte Dattelpalmen, manche älter als 150 Jahre. Sie spenden Schatten und bieten Vögeln, Insekten und kleinen Tieren Schutz. Verzeichnet sind unter anderem Arabischer Wolf, Streifenhyäne, Sandfuchs, Sandkatze, Kaphase, Wüstenuhu und Steppenadler. Nach Regenfällen rasten Wasservögel und Watvögel an den vorübergehenden Feuchtflächen, und der Seeregenpfeifer brütet hier. Wegen der Abgeschiedenheit und der geringen Lichtverschmutzung eignet sich Dahek gut für Sternenbeobachtung.

Weite schwarze Basaltkiesebene mit niedrigen Büschen bei Sonnenuntergang in der Ostwüste

Welches Reservat passt zu welchem Interesse?

Die Gebiete unterscheiden sich stark. Wer nach Interessen auswählt, findet schnell das passende:

  • Wandern und Canyons: Dana mit dem Abstieg ins Wadi Araba und Mujib mit seinen Wasserläufen am Toten Meer.
  • Wald und Wildblumen: Ajloun, Dibeen und Yarmouk im Norden, besonders im Frühling, wenn Iris, Orchideen und Tulpen blühen.
  • Vogelbeobachtung: Azraq, Mujib, Fifa und Yarmouk, die an wichtigen Zugwegen liegen, außerdem Burqu im Nordosten.
  • Wildtiere in Gehegen und Freiland: Shaumari mit Oryx, Straußen, Gazellen und Wildeseln.
  • Erdgeschichte und Sternenhimmel: Dahek mit Meeresfossilien aus der Tethys-Zeit und kaum Lichtverschmutzung.

Die Fauna und Flora des Landes behandeln die Seiten Fauna und Flora ausführlicher.

Warum liegen so viele Reservate an Zugvogelrouten?

Jordan liegt an einer Engstelle zwischen drei Kontinenten. Das Jordantal ist ein bedeutender Zugweg, der Asien, Europa und Afrika verbindet. Reservate wie Yarmouk, Mujib und Fifa liegen unmittelbar an dieser Route, und sie dienen Zugvögeln als Ort zum Rasten und Fressen. Mujib ist als Vogelgebiet entlang der afrikanisch-eurasischen Zugroute anerkannt.

Im Osten wirken die Oasen und Feuchtflächen von Azraq und Burqu als Trittsteine in der Wüste. In Azraq begann die RSCN 1994 ein Wiederherstellungsprogramm für die Oase: Wasser wurde wieder in Teile der Oase geleitet, dauerhafte Teiche und Feuchtflächen wurden angelegt, und die Artenvielfalt wird beobachtet. Wer Vögel beobachten will, wählt Frühjahr und Herbst, wenn die meisten Arten durchziehen.

Wie plane ich Reisen zu den Reservaten?

Die Reservate liegen über das ganze Land verteilt und lassen sich gut in eine Rundreise einbauen. Dana und Mujib lassen sich gut mit der Königsstraße und dem Toten Meer verbinden, Ajloun, Dibeen und Yarmouk mit Jerash und Umm Qais. Azraq passt zu einer Tagestour in die Ostwüste, bei der auch Qasr Amra und die Wüstenschlösser auf dem Programm stehen.

Aktivitäten und Unterkünfte in den Reservaten bucht man bei der RSCN vorab online. Dabei lohnt ein Blick in den Aktivitätskalender, bevor Sie die Buchung abschließen. Für längere Wanderungen kommt der Fernwanderweg Jordan Trail infrage.

Packen Sie Wasser, Sonnenschutz und feste Schuhe ein. Bleiben Sie in den Reservaten auf den ausgewiesenen Wegen, nehmen Sie keine Fossilien, Steine oder Pflanzen mit und lassen Sie Tiere unberührt. Gerade die Wüstenreservate sind weitläufig und abgelegen, rechnen Sie daher mit längeren Fahrten ohne Versorgung.

Häufige Fragen zu den Naturreservaten in Jordanien

Wie viele Naturreservate hat Jordan?

Die Reserveliste der RSCN führt zehn Gebiete auf: Dana, Ajloun, Shaumari, Azraq, Burqu, Dibeen, Fifa, Mujib, Yarmouk und Dahek.

Wie groß sind die Reservate?

Burqu umfasst gut 900 Quadratkilometer, Dana rund 292, Dahek etwa 265, Mujib rund 212, Azraq rund 74, Shaumari 21 und Dibeen rund 8,5 und Yarmouk rund 20,6 Quadratkilometer.

Wo lassen sich Zugvögel am besten beobachten?

Azraq, Mujib, Fifa, Yarmouk und Burqu liegen an wichtigen Zugwegen. Die meisten Arten ziehen im Frühjahr und Herbst durch.

Wer verwaltet die Reservate?

Die RSCN, die Royal Society for the Conservation of Nature, betreut die Naturreservate des Landes.

Jordaniens Naturreservate zeigen Wälder, Canyons, Oasen und Wüsten auf engem Raum. Wählen Sie ein bis zwei Gebiete nach Ihrem Interesse und verbinden Sie sie mit Ihrer Route.