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Die schönsten Sehenswürdigkeiten in Jordanien

Das Schatzhaus Al-Khazneh der Felsenstadt Petra in Jordanien durch den Siq gesehen
Das Schatzhaus Al-Khazneh der Felsenstadt Petra in Jordanien durch den Siq gesehen

Kurz gesagt: Jordaniens schönste Sehenswürdigkeiten reichen von der Felsenstadt Petra über die Wüste Wadi Rum bis zum Toten Meer und den römischen Ruinen von Jerash. Diese Übersicht führt Sie zu den Höhepunkten des Landes – mit Links zu unseren ausführlichen Reiseführern für jedes Ziel.

Jordanien ist ein kompaktes Reiseland, in dem antike Weltwunder, dramatische Wüstenlandschaften und außergewöhnliche Naturphänomene nah beieinanderliegen. Wer zum ersten Mal kommt, kann die wichtigsten Ziele bequem in ein bis zwei Wochen verbinden, ohne täglich lange Strecken fahren zu müssen. Jede Empfehlung hier führt zu einem eigenen, tiefergehenden Guide mit praktischen Tipps zu Anreise, Eintritt und der besten Tageszeit für den Besuch.

Petra – das rosarote Weltwunder

Kein Ziel prägt Jordanien so wie Petra, die in den Fels gehauene Hauptstadt der Nabatäer und ein UNESCO-Welterbe. Der Gang durch den engen, bis zu 80 Meter tiefen Siq bis zum plötzlich auftauchenden Schatzhaus gehört zu den großen Reisemomenten überhaupt. Wer Zeit mitbringt, steigt außerdem zum Kloster Ad Deir hinauf und genießt die Ausblicke von den Opferhöhen – Petra füllt bequem einen ganzen Tag oder mehr.

Wadi Rum – das Tal des Mondes

Die Wüste Wadi Rum mit ihren rostroten Sanddünen und monumentalen Felsbrücken diente schon als Kulisse zahlreicher Hollywood-Filme. Eine Jeep-Tour zu den markantesten Formationen und eine Nacht im Beduinencamp unter einem der klarsten Sternenhimmel der Welt sind das Herzstück vieler Jordanien-Reisen. Auch Kamelritte, Klettern und Ballonfahrten sind hier möglich.

Das Tote Meer – schwimmen im Salzwasser

Am Toten Meer, dem mit über 400 Metern unter dem Meeresspiegel tiefsten Punkt der Erde, treibt man mühelos im mineralreichen Wasser und bedeckt sich mit dem berühmten Heilschlamm. Der hohe Salzgehalt macht das Baden zu einem kuriosen Erlebnis, das man nirgends sonst so erlebt. Ein perfekter Ruhepol nach den anstrengenden Besichtigungstagen.

Jerash und die Städte des Nordens

Die außergewöhnlich gut erhaltene römische Stadt Jerash mit ihren Säulenstraßen, Tempeln und zwei Theatern gilt als eine der besten antiken Stätten des gesamten Nahen Ostens. Man spaziert hier durch ein komplettes Stadtbild der Antike, vom ovalen Forum bis zur Prachtstraße Cardo. Einen Abstecher wert ist auch die Mosaikstadt Madaba mit ihrer berühmten Landkarte und dem nahen Berg Nebo.

Aqaba und das Rote Meer

Im Süden lädt Aqaba am Roten Meer zum Schnorcheln und Tauchen ein: bunte Korallengärten, Wracks und ein ganzjährig mildes Klima machen die Hafenstadt zum idealen Abschluss einer Rundreise. Aqaba ist zudem der einzige Meereszugang Jordaniens und ein guter Ausgangspunkt für Bootstouren.

Amman – Hauptstadt zwischen Antike und Moderne

Die Hauptstadt Amman verbindet die Zitadelle und das mächtige römische Theater mit lebendigen Cafés, Galerien und Basaren. Die auf sieben Hügeln erbaute Stadt ist der zentrale Verkehrsknoten des Landes, sodass viele Reisen hier starten und enden. Einen kompletten Überblick über alle Ziele bietet unsere Seite zu den Highlights & Sehenswürdigkeiten.

Wie viel Zeit sollte man einplanen?

Für die genannten Höhepunkte sollten Sie mindestens eine Woche, besser zehn Tage einplanen. So bleibt genug Muße für Petra, eine Wüstennacht und einen entspannten Tag am Meer, ohne dass die Reise zur Hetzjagd wird. Wie sich die Ziele zu einer stimmigen Strecke fügen, zeigt unsere Übersicht der Jordanien-Rundreisen.

Unser Tipp: Planen Sie Petra großzügig – ein ganzer Tag oder mehr lohnt sich, um auch die höher gelegenen Grabmäler und das Kloster Ad Deir in Ruhe zu erreichen. Beginnen Sie den Besuch früh am Morgen, wenn die Luft noch kühl und der Siq fast menschenleer ist.