Bevor man nach Jordanien fährt, um dort seinen Urlaub am Strand zu
verbringen, sollte man wissen, dass hier die lokale Uhrzeit nicht die gleiche
ist wie bei uns in Deutschland.
In der Regel ist es in
Jordanien bereits eine Stunde später als in Europa. Auch die Umstellung der Uhrzeit
ist in Jordanien anders geregelt als in Europa. Zwar beginnt die Sommerzeit wie bei
uns im März, doch sie endet bereits im September. Da wir unsere Uhren erst im
Oktober wieder umstellen, gibt es für diesen Zeitraum zwischen Jordanien und Europa
keinen Zeitunterschied. Beschäftigen sollte man sich vor seiner Jordanienreise auch
mit den Zollbestimmungen.
So dürfen zollfrei bis zu 200 Zigaretten, 25 Zigarren
oder 200 Gramm Pfeifentabak eingeführt werden. Ebenso hat man die Wahl, ob man einen
Liter Wein oder Spirituosen einführen möchte.
Beim Parfüm sind ein bis zwei
Flacons zulässig, diese müssen jedoch bereits geöffnet sein. Geschenke sind bis zu
einem Wert von 50 Jordanische Dinar zulässig, ohne dass sie verzollt werden müssen.
Wer sich nicht an die gegebenen Werte hält, muss mit einer Gebühr rechnen, die bis
zu 4.000 Jordanische Dinar betragen kann. In Jordanien warnen Experten immer wieder davor, dass es sehr risikoreich ist, mit dem Auto
zu fahren. Die meisten Gesundheitsrisiken werden dadurch gegeben, dass man in einen
Verkehrsunfall verwickelt werden könnte. Nicht zuletzt deswegen sollte man vor
Fahrtantritt immer den Zustand des Fahrzeuges prüfen. Außerdem sollte man aus
Sicherheitsgründen lieber nicht nach Einbruch der Dunkelheit fahren. Weitere
Gesundheitsrisiken, die in Jordanien gegeben sind, beschäftigen sich mit dem
Leitungswasser beziehungsweise daraus hergestellten Eiswürfeln.
Doch auch
eine Magenverstimmung, welche auf Salat und Kräuter zurückzuführen wäre, ist nicht
gänzlich ausgeschlossen, da sich die beiden Komponenten nur sehr schwer waschen
lassen und deswegen Keime und Bakterien enthalten können. Wenn man in Jordanien
Essen geht, sollte man also schon darauf achten, dass man in einem vernünftigen
Lokal speist. Auch in Jordanien muss man nicht auf seine täglich erscheinende
Zeitung verzichten. Neben den Zeitungen, die man auf Arabisch erwerben kann, besteht
außerdem die Möglichkeit, die Jordan Times in englischer Sprache zu kaufen und so
über das Geschehen in der Welt bestens informiert zu sein.
Internationale
Zeitungen kann man ebenso erhalten, allerdings meistens nur in größeren Hotels und mit einem Rückstand von bis zu drei Tagen.
Der gesamte
Medienbereich gibt Urlaubern mit Englischkenntnissen die Möglichkeit, relativ viel
vom Geschehen in Jordanien und der Welt mitzubekommen. Auf der Frequenz 96,3 MHz
kann man jeden Tag einen englischsprachigen Sender empfangen, welcher von 7 bis 12
Uhr sendet. Im Fernsehen kann man im 2. Programm des jordanischen Fernsehens auch
englische Nachrichten empfangen, aber nur von 22 bis 22:20 Uhr. Wer seinen
Verwandten, Freunden und Bekannten Ansichtskarten senden möchte, hat die
Möglichkeit, sich samstags bis donnerstags von 8 bis 18 Uhr an das Postamt zu
wenden. Briefmarken kann man in der Regel aber auch in größeren Hotels mit Komfort
erhalten und sich damit den Weg zum Postamt sparen. Die Gebühren für Briefe und
Postkarten nach Europa betragen 240 Fils.
Der Adressat erhält die Post normalerweise nach
etwa drei bis fünf Tagen zugestellt. Früher gab es in Jordanien öffentliche
Telefonzellen. In der Zeit des Mobilfunks erfüllten diese aber nicht mehr ihren
Zweck und wurden deswegen weitgehend abgebaut. Telefonieren kann man aber in Hotels oder Postämtern. Um einen Anruf aus einem anderen Land nach Jordanien zu
erhalten, muss der Anrufer die Vorwahl 00962 wählen, nach Deutschland beträgt die
Vorwahl 0049. Die Auskunft in Jordanien kann mit der Nummer 1212 oder auf
internationalem Wege über die 1333 erreichen. Um mit der Polizei zu telefonieren
muss man die 191 oder die 192 wählen. Wenn es um die Gesundheit bzw. um Krankheit oder Verletzungen geht, erreicht man den Notarzt mit der
Nummer 193.
Die Rufnummer 193 gehört zur Feuerwehr. Insgesamt gesehen weist
Jordanien schon einige Besonderheiten auf, zumindest was den Vergleich mit anderen
Urlaubsländern angeht. Doch das Land ist sehr liebenswert und einen Besuch wird man
in der Regel nie bereuen.