Hussein I. bei einem USA-Besuch am 2. April 1997 (1952 bis 1999 König
von Jordanien) (Bild Quelle: Wikipedia)
Da Jordanien im Bereich der Politik eine konstitutionelle Monarchie
verfolgt, ist der König von Jordanienmit sehr viel Macht ausgestattet und gilt als
Staatsoberhaupt.
Seit dem 7. Februar 1999 ist Abdullah II bin
al-Hussein König von Jordanien. Sein Vorgänger war sein Vater, Hussein bin Talal,
der seinen Sohn als Thronerben der Öffentlichkeit vorstellte und diesem damit sein
Land anvertraute. Besonders bei gläubigen Moslems war Hussein bin Talal sehr beliebt
gewesen, galt er doch als direkter nachkomme des Propheten Mohammed.
Bereits im Alter von 17 Jahren wurde ihm die macht von seinem Vater
übertragen. Jener konnte nicht mehr regieren, da er der Geisteskrankheit verfallen
war.
Die Politik von Hussein war gemäßigt und prowestlich ausgerichtet. Seine politische
Auffassung schuf aber auch Gegner und Kritiker, die nicht immer mit sauberen Mitteln
kämpften. Am 2. September des Jahres 1970 wurde von Mitgliedern der Demokratischen
Volksfront ein Attentat auf den damaligen König verübt, welches dieser jedoch
überlebte.