Berühmtheiten Jordanien

Innerhalb der Bevölkerung Jordaniens trifft man auf viele Berühmtheiten, welche vorwiegend politische Interessen vertreten.

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Doch auch ein Deutscher wurde in Jordanien zu einer Berühmtheit. Die Rede ist von Theodor Schneller, der als Theologe mehrere Jahre in Nahen Osten diakonische Dienste leistete. Unter anderem war er in Jordanien stationiert. Der 1856 geborene Theologe war eine Zeit lang Leiter des Syrischen Waisenhauses. Später taten es seine Söhne Schneller nach und engagierten sich ebenfalls für die Menschen, die Hilfe am meisten nötig hatten. Schneller starb 1935 in Jerusalem und liegt noch heute auf dem Protestantischen Friedhof der St. George’s Anglican Cathedral.

Nicht minder berühmt ist auch der amtierende König Jordaniens, Abdullah II bin al-Hussein, welcher 1962 geboren wurde. Nach seiner Ausbildung in der Kadettenschule der Militärakademie ging Hussein in die britische Armee und begann dort, sich mit den Wissenschaften der internationalen Politik zu beschäftigen. Mit dem Abschluss dieses Studiums in Washington DC. Und Oxford kehrte Hussein als Berufsoffizier zurück in sein Heimatland Jordanien. Doch noch war sein Weg nicht zu Ende. In den kommenden Jahren kletterte er auf seiner Karriereleiter immer weiter nach oben, bis er dann 1998 zum Generalmajor befördert wurde. Fünf Jahre zuvor heiratete Hussein die Palästinenserin Rania al-Yasin, die ihm vier Kinder gebärt. Bereits ein Jahr nach seiner Beförderung zum Generalmajor kam für Hussein die Nachricht seines Vaters, dass er nach dessen Tod den Thron einnehmen werde, eher überraschend. Sein Vater starb im Februar 1999 und machte Abdullah II bin al-Hussein damit zum König Jordaniens.

In der Bevölkerung ist Abdullah sehr beliebt, sagt man ihm doch nach, dass er direkt vom islamischen Propheten Mohammed abstammt. Aber auch wegen seiner großen Toleranzschwelle und seiner Offenheit, auch gegenüber der westlichen Welt, gilt der amtierende König in seinem Volk als sehr beliebt.

Kritiker hingegen bemängeln, dass Abdullah noch immer die geringe Presse- und Redefreiheit aufrecht erhält.

Begibt man sich in den kulturellen Bereich, sollte man sich mit dem Schaffen von Ghalib Halasa bekannt machen. Der in Amman geborene Schriftsteller studierte acht Jahre Publizistik und war als Linker im politischen Bereich bekannt. Dies wurde ihm auch zum Verhängnis, denn wegen dieser Auffassung musste Ghalib Halasa mit 24 Jahren Jordanien verlassen und wurde aus seinem Heimatland verbannt. Bekannt wurde Halasa auch danach noch als Journalist, der für Nachrichtenagenturen und Zeitungen schrieb, sowie als Übersetzer der Werke von William Faulkner und J.D. Salinger ins Arabische. Wendet man sich erneut dem politischen Bereich zu, sollte man Faisal al-Fayiz erwähnen.

Als jordanischer Politiker bekannt, hatte er für zwei Jahre den Sitz des jordanischen Premierministers inne, bevor er 2005 durch Adnan Badran abgesetzt wurde. Faisal al-Fayiz ist verheiratet und hat mittlerweile drei Kinder.

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